Mike Oldfield’s Tubular Bells

Live in Concert

Freitag | 01.03.2024 | 20:00 Uhr
Theatersaal | Theater am Potsdamer Platz

50 Jahre „Tubular Bells“

Mike Oldfields überragendes Debüt neu interpretiert
Live-Umsetzung unter der Leitung von Robin A. Smith
Exklusive Show am 1. März in Berlin

Mike Oldfields Debütalbum „Tubular Bells“ gilt als eines der bedeutendsten Alben in der Geschichte des Progressive-Rock. Ob Classic Rock, NME oder Rolling Stone: alle renommierten internationalen Fachmagazine wählten die 1973 veröffentlichte LP bereits unter die Top 50 des Genres. Die Platte hielt sich nach ihrem Erscheinen über fünf Jahre konstant in den Albumcharts Großbritanniens, erklomm zwischenzeitlich auch deren Spitze und verkaufte sich bis heute weltweit rund 17 Millionen Mal –zusätzlich befeuert durch die prominente Einbindung in den Filmklassiker „The Exorcist“, für den „Tubular Bells“ als Eröffnungsmelodie fungierte. Bereits 2003 veröffentlichte Oldfield zum 30. Jubiläum eine komplette Neuaufnahme des Albums. Zum 50. Geburtstag übergab Oldfield dieses nun seinem engen Freund und musikalischen Partner Robin A. Smith für eine weitere Neuinterpretation. Neben dem in diesem Jahr veröffentlichten „Tubular Bells 50th Anniversary Recording“ kann man dieses außergewöhnliche Projekt europaweit bei einigen ausgesuchten Konzerten live erleben. Eines davon wird auch in Berlin zu sehen und hören sein: am 1. März 2024 im Theater am Potsdamer Platz.

Bitte beachten: Mike Oldfield wird nicht live persönlich vor Ort beim Konzert in Berlin sein.

Wer hätte damals gedacht, dass der gerade einmal 20 Jahre alte Klang- und Genre-Pionier Mike Oldfield mit seinem Debütalbum „Tubular Bells“ einen der größten Klassiker der bezugsoffenen, progressiven Rockmusik aufnehmen würde – am wenigsten wohl er selbst. Denn er stand unter enormem Zeitdruck. Oldfield komponierte und produzierte zusammen mit dem Musiker Tom Newman, der im weiteren Verlauf zu Oldfields Stammproduzenten wurde, das gesamte Album innerhalb von einer Woche im Manor House. Dies war ein für damalige Verhältnisse perfekt ausgestattetes Studio, das der junge Richard Branson für die Künstler seines frisch gegründeten Labels ‚Virgin Records‘ bereithielt. Jeden Abend, wenn die eigentlichen Stars ihre Aufnahmen unterbrachen, übernahmen die beiden Aufnahme- und Regieraum und arbeiteten sieben Nächte lang bis zum Morgengrauen an dem, was letztlich nicht nur zur ersten ‚Virgin‘-Veröffentlichung, sondern auch zu einer ihrer wichtigsten werden sollte. Dabei spielte Oldfield einen Großteil der zahlreichenInstrumente ein, die man auf dem Album hören kann. Es war eine Arbeit wie im Fiebertraum.

Die weitere Geschichte ist bekannt: „Tubular Bells“ avancierte unmittelbar nach Erscheinen zu einem der bedeutendsten Stücke Musik, die die frühen Siebzigerjahre aufzubieten haben. Während Mike Oldfield zu einem Megastar aufstieg, der seine ganz eigene Klang- und Ästhetikwelt zwischen Rock und Elektronik, Pop und Ambient, Avantgarde-Musik und virtuoser Gitarrenarbeit immer weiter ausformulierte. Wobei „Tubular Bells“ auch für den Künstler selbst zu DEM Referenzwerk geriet, an dem sich alles Weitere messen lassen musste. Auch deshalb erarbeitete Oldfield in den Neunzigerjahren bis zur Jahrtausendwende mit „Tubular Bells II“, „Tubular Bells III“ und „The Millennium Bell“ gleich drei spannende Sequels zum Originalwerk, bevor er jenes 2003 ebenfalls noch einmal komplett neu aufnahm.

Bei all diesen Fortsetzungen und Neuauflagen wurde er im Studio von dem renommierten Musiker und Arrangeur Robin A. Smithunterstützt, der neben Oldfield beispielsweise Rod Stewart, Andrea Bocelli, Luciano Pavarotti oder Kanye West zu seinen prominentenKunden zählt. Daher lag es nahe, dass Oldfield nun, wo das Album ein halbes Jahrhundert alt wird, seinen Freund und Vertrauten Smith für eine Live-Neuinterpretation engagierte und autorisierte. Jene wirft – unterstützt durch eine Vielzahl an profilierten Künstlern wie etwa dem Westernhagen-Gitarristen Jay Stapley oder der britischen Sängerin und Schauspielerin Daisy Bevan – noch einmal eine ganz neue, frische und doch zu jedem Moment sehr werktreue Perspektive auf dieses fantastische Album. Und mehr: Denn in den nun angekündigten Konzerten, deren Uraufführung Anfang des Jahres in der Londoner Royal Festival Hall über die Bühne ging, präsentiert die siebenköpfige Band rund um Robin A. Smith neben „Tubular Bells“ zusätzlich eine spannend kuratierte Auswahl aus Mike Oldfields weitreichendem Schaffen, darunter etwa seinen größten Single-Hit „Moonlight Shadow“ sowie Auszüge aus den Alben „Ommadawn“ und „Voyager“.

Veranstalter: Live Nation GmbH